Auf Wunsch des Kollegiums bekam jede Klasse von Luise Lübke, der Leiterin des "Baukastens" eine eigene Gestaltungsaufgabe. Die Klassen wurden hierfür in die zu untersuchenden und neu zu schaffenden Räume geführt. So wurden z.B. folgende Themen bearbeitet:

1. Klassen: Spielen/Freizeit

2. Klassen: Ruhe

3. Klassen: Gemeinschaft

4. Klassen: Lernen

Die Kinder stellten ihre Ideen auf ganz unterschiedliche Weise dar. Es wurden Plakate und Modelle angefertigt, Texte verfasst und interaktive Angebote hergestellt.

 

  • Bau01
  • Bau02
  • Bau03
  • Bau04
  • Bau05
  • Bau06
  • Bau07
  • Bau08

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Dieser dritte war nun auch unser letzte durch Herrn Seydel und Herrn Schneider geleitete Workshop. Es wurde noch einmal sehr anschaulich dargestellt, wie sich die Flächen der Cluster zusammensetzen und wie sie ggf. erweitert werden können durch den Einbezug von verschiedenen Fachräumen. Es wurden deutlich Fragen formuliert, für die im Kollegium ein Konsens gefunden werden muss. Hierfür haben wir den Planungstag am 29.1.2014 vorgesehen.

Bei diesem Workshop waren wieder KollegInnen der Schule, Eltern, Mitglieder der Behörde, Nachbarn und weitere Interessierte dabei. Beim vorherigen Workshop wurde beschlossen, Vierercluster zu bilden. Das bedeutet, dass vier Klassen räumlich und organisatorisch eine Einheit bilden werden. Aufgrund der angedachten zukünftigen Vierzügigkeit  bedeutet dies, dass vier dieser Cluster entstehen müssen.  Nun ging um die Nutzungsmöglichkeiten des Teils der Schule, der als Bestand saniert werden soll. Ergebnis einer Arbeitsgruppe war es, dass zwei Cluster im Bestand untergebracht werden müssen, weil kein Cluster allein stehen sollte, da ansonsten eine "Schule in der Schule" und somit eine Vereinzelung befürchtet wird.

In einer zweiten Arbeitsgruppe wurde über die Organisation und Anordnung der Außenflächen diskutiert. Es wurde herausgearbeitet, welche Außenbereiche besonders geschützt liegen müssen, wie z.B. der Hühnerhof oder der Teich. Außerdem wurde dürber diskutiert welche Klassenprojekte eine besondere räumliche Nähe zum Klassenraum verlangen. Grundsätzlich wird für jeden Klassenraum ein Ausgang nach draußen gewünscht. Dies entspricht dem Schulprofil, das im schuleigenen Curriculum viele Lerninhalte vorsieht. die im Außenraum vermittelt werden.

In einer zweitägigen Exkursion besuchte die Baugruppe, bestehend aus der Schulleitung und sieben KollegInnen, drei Schulen. Zwei Schulen in Herford, die Grundschule Herringhausen und die Grundschule Landsberger Str. wurden beide nach dem sogenannten Herforder Modell umgebaut. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden die Grundschulen in Herford flächendeckend als offene Ganztagsschulen erweitert und eingerichtet. Klassenräume wurden geöffnet und durch gläserne Wände mit Differenzierungsräumen verbunden.

Dann ging es zur Wartburgschule in Münster. Diese Schule wurde in den neuziger Jahren neu gebaut und gilt trotz des Alters architektonisch noch immer als wegweisend als eine Schule mit einer Architektur für Kindern. Diese Schule weist neben dem architektonischen Konzept ein in sich geschlossenes und gut durchdachtes pädagogisches Konzept auf .Die jahrgangsübergreifenden Lerngruppen werden in Lernhäusern unterrichtet.

Um alle KollegInnen auf einem gleichen Kenntnisstang zu haben, wurde von dem Bauausschuss der Workshop I noch einmal mit der zu Verfügung gestellten Präsentation durchgeführt. Es ging wieder darum, mögliche Varianten von Lernorten zu diskutieren und zu erörtern.

Für die Kinder gibt es wöchentlich einen Workshop, der von Luise Lübke vom "Baukasten", der Architekturschule für Kinder, geleitet wird. Hier nehmen aus den zweiten und vierten Klassen jeweils zwei Kinder teil. Nach und nach bekommt jede Klasse einen "Forscherauftrag". Die jeweilige Klasse soll sich z.B. damit auseinandersetzen, wie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten auf den Fluren geschaffen werden können. Hierzu kann gebaut oder gemalt werden. Hierdurch möchten wie erreichen, dass alle Kinder von dem Angebot profitieren und sich mit dem zukünftigen Abriss und Neubau der Schule beschäftigen können.

 

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  • Baupolizei
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Zu diesem Workshop waren alle Erwachsenen eingeladen, die zuvor an den Schlüsselinterviews teilgenommen haben. Das bedeutet, es waren die Schulleitung, LehrerInnen, pädagogische MitarbeiterInnen, Eltern, Behördenmitglieder, Immobilien Bremen, Umweltbetrieb Bremen, der Hausmeister sowie Anwohner dabei.

Dieser erste Workshop für die Erwachsenen wurde wieder von unseren Projektleitern Herrn Seydel und Herrn Schneider geleitet, wodurch wir wieder von Experten aus dem Bereich er Pädagogik und der Architektur unterstützt wurden. Auch der Initiator der Stiftung Rolf Imhäuser war bei diesem Workshop dabei und konnte sich somit ein Bild unserer Arbeit machen. Wir bekamen sehr viel Input. Es wurden uns einige Ergebnisse der Schlüsselinterviews vorgestellt. Interessanterweise gab es eine sehr hohe Deckung von Selbst- und Außenwahrnehmung. Dieser Workshop hatte das Ziel, allen Teilnehmenden den Blick für ganz andere Raumlösungen zu öffnen. Außerdem wurde sehr anschaulich deutlich gemacht, wir sich die zur Verfügung stehenden Flächen vor dem Umbau, während des Umbaus und danach entwickeln. Spannende Diskussionen entwickelten sich während zwei Arbeitsphasen, in denen es um konkrete Raumaufteilungsideen ging.

 

Bei einem ersten Treffen der Baugruppe wurde mit dem Bauausschuss des Kollegiums, Herrn Seydel und Herrn Schneider, unseren Beratern von der Montagsstiftung, Frau Lüking und Frau Enders von der Behörde und Herrn Andrae von Immobilien Bremen darüber gesprochen, wie die Planungsphase verlaufen soll. Wichtig ist es, alle Beteiligten zu hören, zu informieren und vorzubereiten.

Zwei ganze Tage nahmen sich Herr Seydel und Herr Schneider Zeit , um möglichst viele Stimmen zu hören, die mit dem Neubau der Schule zu tun haben. So wurden das Kollegium, das Schülerparlament, Eltern, Anwohner, Verantwortliche aus der Behörde, der Koch, die Sekretärin, der Hausmeister und Kooperationspartner befragt. Die Ergebnisse werden nun von den Betreuern unseres Projekts ausgewertet. Sie fließen in nun folgende Workshops und Lenkungsgruppengespräche ein. 

Die Kinder hatten viele Ideen, wie sie sich eine neue Schule wünschen. Alle Äußerungen wurden sorgfältig dokumentiert.

Februar 2013 Bewerbung für die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

montagsstiftungWir hören von der Montag Stiftung, einem Pilotprojekt "Schulen planen und bauen". Fünf Schulen in Deutschland können mit einem Preis bei ihrem Um- oder Neubau unterstützt und gefördert werden. In enger Zusammenarbeit mit Frau Lüking und Frau Enders von der Behörde bewerben wir uns für diesen Preis.

"Wir wollen dabei sein!"

Unsere Bewerbung bekommt den Titel "Vom Leuchtturm zum Satelliten - Entdecker in Bewegung" und wird auf den Weg geschickt.

 

2011/2012  fing es an

Seit einiger Zeit bemerken wir, dass sich das Schulgebäude bewegt. Es läuft und springt nicht, aber es bewegt sich, wenn auch nur langsam, und zwar an einigen Stellen nach unten. Dies lässt sich deutlich daran erkennen, dass die Bodenfliesen herausfallen, die Fußleisten einen Abstand zum Boden bekommen, die Fußböden zur Mitte hin abfallen und nach den Ferien einige Klassenzimmertüren so verzogen sind, dass wir sie nicht mehr öffnen können. Probebohrungen und Gipsmarken bestätigen die Befürchtung: Wir sacken ab!

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