Fablab1Die Herausforderungen der Schule, die Schülerinnen und Schüler auf eine schnelllebige, technisierte und digitalisierte Zukunft vorzubereiten, verlangen nach innovativen Unterrichtsmodellen.
Aus diesem Grund kooperiert unsere Schule mit dem FabLab Bremen und nimmt am BMBF geförderten Forschungsprojekt FaBuLoUs teil.

Unsere Schüler:innen bekommen Einblicke in die Welt der Programmiersprachen, der Robotik, der digitalen Schnittstellen und die großartige Möglichkeit unsere technisierte Welt weiterzudenken und mitzugestalten.Fablab2

In diesem Schuljahr 2021/22 beginnt unsere Kooperation mit der Gemüseackerdemie.Logo GemüseackerdemieWir werden also zu einer Ackerschule und freuen uns sehr, denn dies passt wunderbar in unser Profil, schließlich "leben und lernen" wir mit und in der Natur.

Durch die Teilnahme an diesem Bildungsprogramm bekommen wir professionelle Unterstützung durch Ackerlehrer:innen und erhalten genaue Anleitungen, wann wir was wie und wohin pflanzen müssen. Durch einen Klick auf die Möhre kommst du zur Website der Gemüseackerdemie und erfährst mehr über dieses Programm.

Zurzeit bepflanzen wir unsere 22 Hochbeete. Wenn unser Neubau fertig ist, werden wir einen großen teaser radieschenGemüsegarten anlegen, den wir dann auch gemeinsam mit unser Ackerlehrer:innen bepflanzen und pflegen. Insgesamt läuft das Projekt über fünf Jahre. Zwei Klassen fangen schon jetzt damit an, später kommen weitere dazu. Sie werden unterstützt durch die Garten-AG, die sich auch um die Beete kümmert.

Der SV Werder führt in unserer Schule 1x in der Woche mit einer festen Gruppe aus den ersten und zweiten Klassen eine Ballschule durch.
 
BALLSCHULE
Dieses Angebot ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen und orientiert sich an dem Heidelberger Ballschulkonzept.
Die Ballschule Heidelberg arbeitet mit folgenden Thesen:
* Entwicklungsgemäßheit: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“
* Vielseitigkeit:  „Kinder sind Allrounder und keine Spezialisten“
* Spielerisch-unangeleitetes Lernen:  „Probieren geht über Studieren“
* Freudbetontheit:  „Spielen macht den Meister“
 
Das ABC des Spielens
A: Taktische Basiskompetenzen = Taktische Spielbausteine optimieren
B: Koordinative Basiskompetenzen = Motorische Intelligenz verbessern
C: Technische Basiskompetenzen = Technische Spielbausteine entwickeln
Der Schwierigkeitsgrad wird dem Alter der Kinder angepasst. Jede Übungsstunde hat ein Überthema um den kreativen Entwicklungsstand der Kinder Rechnung zu tragen. Das Lernen erfolgt spielerisch.

Spaß am Ball 7-9 Jahre
In der „weiterführende Ballschule“ werden die Kompetenzen weiter geschult und verschiedene Ballspiele gespielt. Wichtig ist der Spaß am Ball – ob groß oder klein, leicht oder schwer schießen, fangen oder schlagen ­­– es wird ausprobiert.

Unsere Webseite ist nur teilweise barrierefrei. Ein Relaunch wird angestrebt. Die Webseite verfügt über keine Gebärdensprache und keine Leichte Sprache, der eingesetzte Google-Kalender ist nicht zugänglich, die Bilder sind nicht betextet und die Farbkontraste und der Tastaturfokus sind unzureichend.

Haben Sie Probleme bei der Lesbarkeit der Informationen, melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie können uns auch gern anrufen: 0421-361-3162.

Wir helfen Ihnen gern.

Im letzten Halbjahr hat zum ersten Mal die Kinderforscher AG stattgefunden. Sieben Kinder haben intensiv an ihren selbstgewählten Themen geforscht. In Kooperation mit der Universität Münster, welche im Rahmen des LemaS Projekts stattfindet, bekamen die Kinder die Möglichkeit strukturiertes interessengeleitetes Arbeiten kennenzulernen und zu erproben. Zunächst füllten sie einen Interessenfragebogen aus. Bei der Auswertung des Fragebogens zeigten sich bereits erste Forschungsschwerpunkte, welche mit Hilfe des Themen ABCs noch weiter eingegrenzt werden konnten. Zur Visualisierung erstellte jedes Kind eine Mind Map. Dadurch konnte jeder/e einen Forschungsschwerpunkt festlegen.

Diese waren:

Forscher Popart

Forscher Flugzeuge
Forscher Galaxie Forscher Raketen
Forscher Tiere Forscher Videobeweis

Forscher Popart

Forscher Universum
Nach intensiven Recherchen und paralleler Dokumentation im Lerntagebuch, stellte die Gruppe während des Sommerfestes ihre Ergebnisse der Schule vor.

Ein Recycling- Projekt an der Grundschule Baumschulenweg findet seinen Weg ins Museum

Woher kommt unsere Kleidung, woraus ist sie gemacht und wie wird sie hergestellt?

Das waren Fragen, die sich die Kinder aus der 3b (jetzt 4b) von der Grundschule am Baumschulenweg im Textilunterricht stellten.

Alle haben sich erstmal die Etiketten in ihren T-Shirts, Pullis und Hosen genauer
angeschaut und verschiedene Materialien und Herstellungsländer finden können. In dem
Buch („Schoko, Kleidung, Papier & Co“ aus dem Carlson Verlag) welches eine
Mitschülerin mitgebracht hat, konnten dann schon einige Fragen beantwortet werden.
Zu der Produktion der Jeans wollten die Kinder mehr wissen, da fast alle sehr oft Jeans
tragen.

Jeans sind riesige Umweltsünder

Was wir dann erfahren haben, fanden wir garnicht so toll:
– Bis eine Jeans bei uns in den Läden ist hat jede Hose etwa 50.000 km
zurückgelegt, 30 Kilogramm CO2 in die Luft geblasen und 8000 Liter Wasser
verschmutzt
– Die Baumwolle kommt aus Ländern, in denen es sehr trocken ist, die Plantagen
werden künstlich bewässert – das führt dazu, dass Flüsse und Seen austrocknen,
wie der frühere Aralsee in Usbekistan
Böden um die Plantagen versalzen und der Grundwasserspiegel sinkt, es wird pro
Saison durchschnittlich 20 Mal mit verschiedensten Ackergiften wie Pestiziden
besprüht – öfter als alle anderen landwirtschaftlichen Produkte
Die Pflanzengifte vernichten Nützlinge und wichtige Bodenlebewesen, vergiften
Seen, Flüsse und das Trinkwasser
Baumwollbauern arbeiten ohne Schutz und werden häufig krank
– Die vielen Veredelungsprozesse erfordern weiteren Einsatz von giftigen
Chemikalien: bei dem Bleichen der Baumwolle, beim Färben oder Sandstahlen, mit
teils krebserregenden, allergieauslösenden Stoffen eine Gefahr für die Arbeiter
- schlechte Bezahlung ist ein weiterer Kritikpunkt: sowohl in der Baumwollproduktion
als auch in den Nähereien sind die Bedingungen katastrophal, Kinderarbeit ist die
Regel, obwohl es oft verboten ist, die Arbeiter können kaum von dem Verdienst
leben, arbeiten aber 80 Stunden in der Woche
Puh! Das fanden alle ganz schlimm. Vor allem, dass Kinder arbeiten müssen, die Umwelt
so stark verschmutzt wird und Arbeiter krank werden und so wenig verdienen.
Wir leben auf „der anderen Seite“, wir tragen die so produzierte Kleidung, haben viel mehr
als wir brauchen und schmeißen Kleidung weg, obwohl sie noch tragbar ist.

Was können wir tun?

Diese Frage haben sich die SchülerInnen der 3b gestellt. Weniger Hosen kaufen,
gebrauchte Jeans von größeren Kindern anziehen, wenn diese denen zu klein werden,
Beine abschneiden wenn Löcher an den Knien sind und als Shorts tragen... waren einige
der Antworten. Ja, und bei den abgeschnittenen Shorts muss man die Beine auch nicht
wegwerfen, sondern kann den wertvollen Stoff noch weiter verwenden. Jeansstoff ist ein
sehr robuster Stoff, der lange hält und aus dem man viele Dinge nähen kann.
Gesagt, getan: jedes Kind hat Zuhause, bei Omas und Opas, Tanten, Onkel und Freunden
gefragt, ob sie alte Jeans haben, die sie entsorgen wollen.
So kamen recht schnell einige zusammen und die Klasse konnte loslegen mit dem
Jeansrecycling.

Kreativer Umweltschutz

Es sind kleine Beutel, Federmäppchen, Kissen und Sporttaschen entstanden, die von
vielen bestaunt wurden. Das Nähen an der Nähmaschine hat Spaß gemacht!
Mitten in diese Produktionsphase flatterte dann ein Flyer von dem Ausstellungsprojekt
Fadenwerk. Es wurden Klassen und Gruppen gesucht, die Lust hatten „sich mit dem
Thema Mode und insbesondere Slow Fashion und nachhaltigem Konsum
auseinanderzusetzen und selber kreativ zu werden.“
Einige Kinder wollten unbedingt teilnehmen; genau das hatten wir ja schon gemacht!
Auch aus einer anderen Klasse wollten einige Nähbegeisterte gerne mitmachen.
Nach einigen kreativen Diskussionsrunden – es sollte ein gemeinsames Objekt produziert
werden, an dem alle mitgewirkt haben – gab es die Idee von einem Sofa aus vielen
einzelnen Kissen.

Wir haben uns zeitweise wie in einer kleinen Fabrik gefühlt: einige haben die alten Hosen
aufgeschnitten, einer mit einer Schablone Quadrate aufgezeichnet, einer ausgeschnitten
und andere genäht. An den Ecken haben wir Jeansstreifen eingenäht, mit denen wir die
Kissen zusammenknoten wollten. Über 30 Kissen sind so entstanden.
Von den Ausstellungsorganisatoren haben alle mitmachenden Gruppen etwas Material
bekommen, welches in dem Objekt verarbeitet werden sollte: blaue Sprühfarbe für Stoff
und einige Wollknäuel. Super war, dass die Sprühfarbe blau gewesen ist – das passte toll
zu den Jeans. Damit haben wir unsere Unterkonstruktion – größere weiße Polster, die
jemand entsorgen wollte – angesprüht. Die Wolle haben wir mit auf unsere Klassenfahrt
nach Langeoog genommen und Blüten daraus gehäkelt, die wir dann später auf die
Kissen genäht haben.

Museumsreif

Als das Sofa fertig war, haben wir in der Schule einige Gutscheine zum Probesitzen
verteilt, so konnten viele mal das Sofa ausprobieren, bevor es ins Museum ging.
Die Ausstellungseröffnung hat Spaß gemacht; wir konnten sehen, wie die anderen
Schulen das Thema umgesetzt haben. Das war spannend, es gab noch einige Klassen,
die etwas mit Jeans gemacht haben. Sogar eine, die auch Kissen genäht hat!
Und wir waren ziemlich stolz auf unser Sofa, viele haben uns gefragt wie wir darauf
gekommen sind und wie wir das gemacht haben.
Jetzt steht das Sofa in unserer Klasse in der Spielecke und wir benutzen es täglich.


Quellenangabe:
Literatur: Schoko, Kleidung, Papier & Co ,2015, Carlsen Verlag, Hamburg
Internet: https://uni.de/redaktion/schattenseite-der-jeans-massenproduktion-in-china
https://www.umweltbildung.at/cms/praxisdb/dateien/342_phdat_1.pdf

Für den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule finden Sie hier die Broschüre der Behörde, in der alle weiterführenden Schulen und Termine für Schnuppertage und Elterabende zu finden sind. Außerdem beantwortet die Präsentation des ZEB auch viele Fragen.

Am Ende jedes Kalenderjahres werden auf einem Elternabend, der für die gesamte Region Schwachhausen angeboten wird, die Inhalte erläutert.

Am 5.11.19 trafen sich viele interessierte Eltern unserer Erst- und Drittklässler in der Schule um mehr über das Projekt „…,ganz schön stark!!“ von unseren Trainerinnen Kate Schlüter und Anneke Pitz zu erfahren.

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt für alle Erst- und Drittklässler an unserer Schule verbindlich auch in diesem Jahr wieder in unseren Jahresplan aufnehmen konnten. Seit langer Zeit schon suchen wir nach einem bewährten Konzept um die sozial-emotionale Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler altersentsprechend fördern zu können und sind froh, dies mit dem Projekt „…,ganz schön stark!!“ gefunden zu haben.

„…,ganz schön stark!!“ wurde bereits im Jahr 2000 von Margrit Hasselmann und Nico Zwahlen entwickelt. Ursprünglich gedacht als Baustein zur Suchtprävention, wurde den beiden Leiterinnen schon schnell klar, dass „…,ganz schön stark!!“ alle Kinder in ihrer Lebenskompetenz wachsen lässt, ihre Widerstandskräfte und ihr Selbstvertrauen stärkt, ihre Konfliktfähigkeit fördert und ihren Blick für die eigenen Stärken schärft. Spielerisch werden die Kinder immer wieder ermuntert, ihre eigene „Komfortzone“ zu verlassen, auch einmal ein Risiko einzugehen um Neues zu lernen und an den überwundenen Hindernissen zu wachsen. Die ersten und dritten Klassen erleben „…,ganz schön stark!!“ an unserer Schule in Form von Projektwochen. Hier arbeiten die Kinder in Halbgruppen täglich mit ihrer Trainerin zusammen.

Die direkte Arbeit mit den Kindern ist aber nur ein Baustein des Konzeptes „…,ganz schön stark!!“: Im Anschluss an jeden Projekttag mit den Kindern findet ein intensiver Austausch mit dem jeweiligen Klassenteam statt, es gibt Zeit um in Ruhe über jedes Kindes zu sprechen. Darüber hinaus haben im März 2019 alle Erwachsenen, die an der Grundschule am Baumschulenweg arbeiten, an einer Fortbildung teilgenommen um sich mit den theoretischen Grundlagen des Konzeptes, seiner praktischen Umsetzung und Möglichkeiten der Integration in den täglichen Unterricht vertraut zu machen. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern gehört untrennbar zu „…,ganz schön stark!!“: Im Rahmen des Elternabends lernen sie unsere Trainerinnen Kate Schlüter und Anneke Pitz kennen, erhalten einen ersten Einblick in das Projekt und sind darüber hinaus herzlich eingeladen an regelmäßig stattfindenden Elternworkshops in den Räumlichkeiten des Vereins InGePP e.V. teilzunehmen. Hier geht es nicht nur um Elternfragen direkt zum Projekt sondern es gibt reichlich Raum und Gelegenheit Fragen zum Thema „Erziehung“ zu erörtern.

Leider müssen die Kosten für die Teilnahme an „…,ganz schön stark!!“ von den Eltern aufgebracht werden. Auch der Schulverein sorgt mit seiner Unterstützung dafür, dass die Teilnahme aller Kinder an diesem so wichtigen Projekt immer wieder gesichert werden kann. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Unfallkasse Bremen, die sich großzügig an den Kosten für die Fortbildung der Erwachsenen beteiligt hat.

Andrea Wübbenhorst

(Koordinatorin für das Projekt „…,ganz schön stark!!“ an der Grundschule am Baumschulenweg)

Seit dem Schuljahr 2019/2020 hat jedes Kind unserer Schule ein Logbuch. DieLogbuch Deckblattses Logbuch begleitet das Kind durch das Schuljahr. Es soll dabei helfen,

Logbuch Wochenseite 1

den Schultag zu organisieren und Lernwege zu dokumentieren.

Gleichzeitig soll es aber auch einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus leisten.
Die Eltern sollen jeden Tag in das Logbuch schauen, denn alle Informationen des Klassenteams, der Wochenplan sowie Elternbriefe befinden sich darin. Ebenso sollen Mitteilung der Eltern an das Klassenteam auf die entsprechenden Seiten im Logbuch geschrieben werden.
Das Logbuch soll immer in der Schultasche sein, und die Eltern sollen mindestens einmal wöchentlich mit Ihrem Kind das Logbuch anschauen.Logbuch Wochenseite 2

Hier können Sie Kontakadressen finden, wenn Sie Hilfe benötigen. Scheuen Sie sich nicht, die AnsprechpartnerInnen zu fragen. Es findet sich immer eine Lösung.

Die Informationen können Sie in verschiedenen Sprachen herunterladen.

Infozettel auf Deutsch

Infozettel auf Englisch

Infozettel auf Spanisch

Infozettel auf Arabisch

Infozettel auf Chinesisch

 

Wenn Sie Hilfe bei der Erziehung oder Familienprobleme haben, können Sie auch gern auf das folgende Hilfsagebot  von Frau Preuß zurückgreifen. Sie hat eine Ausbildung als Systemischer Elterncoach.

Hier geht es zum Download: Hilfsangebot.

© 2021 Grundschule am Baumschulenweg - Baumschulenweg 12 - 28213 Bremen

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